Währungsmanagement aus einer Hand: Wie Berenberg sein FX-Team neu aufstellt
Der Financial-Markets-Bereich der Berenberg Bank wurde neu ausgerichtet. Durch den Wandel von einer Handels- in eine Beratungseinheit will die Hamburger Privatbank die vollständige Wertschöpfungskette im Währungsmanagement aus einer Hand anbieten.
Tim Habicht · 02/13/2020

Die Hamburger Privatbank Berenberg hat ihren Financial-Markets-Bereich neu ausgerichtet. Insbesondere das Devisengeschäft wurde von einer bisherigen Handels- in eine Beratungseinheit, dem FX & Rates Advisory / Trading gewandelt. Im Rahmen dessen wurden neue Kollegen aus anderen Häusern für die Berenberg Bank eingestellt und somit das bestehende Team ergänzt.

Arne Rahner, Head of Financial Markets bei Berenberg, erklärt im Gespräch mit Fundview: „Durch die neue Aufstellung des FX-Teams können wir die vollständige Wertschöpfungskette im Währungsmanagement aus einer Hand anbieten. In Kombination mit der Expertise aus dem Investment & Risk Management Solutions-Team (FX Overlay) unter der Leitung von Matthias Grimm gelingt es uns, sowohl taktische als auch strategische Lösungsansätze für unsere Kunden anzubieten. Damit differenzieren wir uns und bieten einen umfassenden Beratungsansatz.”

Im Bereich Fixed Income, der ebenfalls zu Financial Markets gehört, wurde das Team aus London nach Frankfurt allokiert. Die Einheit wurde ebenfalls durch neue Kollegen ergänzt, die im Speziellen die Regionen Skandinavien, Frankreich und Benelux abdecken sollen. Das Ziel ist, durch die unterschiedlichen Ansätze und Expertisen einen Mehrwert für die Kunden zu liefern und einen beispiellosen Service anzubieten.

Strategisch wichtiger Ausbau im Zins- und Währungsbereich

Aktuell besteht das Financial-Markets-Team aus sechs Mitarbeitern in Hamburg im FX & Rates Advisory, vier Kollegen im FX & Rates Trading sowie sechs im Fixed-Income-Team. In Frankfurt arbeiten fünf Kollegen im Bereich Fixed Income, zwei im Fixed-Income-Research sowie drei Mitarbeiter im FX & Rates Advisory.

„Das Umfeld ist sehr kompetitiv und hart umkämpft. Auf der Aktienseite liegt unsere Kompetenz im Research und in der Beratung unserer Kunden. Das soll jetzt auf der FX-Seite nachgeholt und die Expertise dort ausgebaut werden. Wir agieren nicht als Kreditgeber und können somit unabhängig für Unternehmen Cashflows analysieren”, sagt Rahner.

Das durchschnittlich gehandelte Volumen pro Tag liegt bei Berenberg bei rund 2,6 Milliarden Euro Gegenwert. „Strategisch ist es für uns als Unternehmen sehr wichtig, auch die Expertise im Zins- und Währungsbereich auszubauen.”

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