Habbel, Pohlig & Partner plant Übernahmen und Alternatives-Erweiterung
Der Wiesbadener Vermögensverwalter fokussiert nach der Einstellung von Christoph Lieber sein anorganisches Wachstum.
Tim Habicht · 01/27/2020

Der Wiesbadener Vermögensverwalter Habbel, Pohlig & Partner will sein anorganisches Wachstum nach der Einstellung von Christoph Lieber (Fundview berichtete exklusiv) fokussieren. Außerdem plant das Unternehmen eine Erweiterung seines Angebots im Hinblick auf Alternatives-Produkte; allen voran Private Equity soll eine größere Rolle spielen.

„Mit dem Einstieg von Christoph Lieber haben wir auch in Hinblick auf unsere Wachstums- und Akquisitionsvorhaben die besten Voraussetzungen geschaffen“, sagt Gründungsgesellschafter Matthias Habbel. Mitgesellschafter Oliver Voigt (im Bild) fügt hinzu: „Wir wollen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen. Gerade unabhängige Vermögensverwalter stehen vor vielen Herausforderungen: das negative Zinsumfeld, regulatorische Vorgaben und nicht zuletzt die Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung und Konsolidierung. Aber wir betrachten diese Herausforderungen als Ansporn.“

Neben möglichen Übernahmen will das Unternehmen auch bezüglich seines Angebots wachsen. Allen voran im Alternatives-Bereich und mit Blick auf Private Equity. Derzeit werden Modelle geprüft, mit denen Kunden Zugang zu Investments erhalten sollen, die aufgrund ihrer Exklusivität, Komplexität und hohen Mindesteinlagen bislang eher institutionellen Anlegern vorbehalten sind.

Klassische Vermögensverwaltung als Grundlage für Wachstum

Außerdem spielt die Digitalisierung des Unternehmens eine zentrale Rolle für den künftigen Wachstumskurs. Auch ein digitaler Vermögensverwaltungsservice ist Teil des Modernisierungskurses. Habbel stellt klar: „Digitalisierung wird bei uns nie den persönlichen Service am Kunden ersetzen. Jedoch können wir darüber bestimmte Prozesse für uns und unsere Kunden effizienter gestalten.“

Der Vermögensverwalter Habbel, Pohlig & Partner wurde 1996 gegründet und bietet Privatkunden, Unternehmen, Stiftungen und Verbänden seinen Service an. Das weitere Wachstum soll basierend auf der klassischen Vermögensverwaltung erfolgen. Dies sei eine hervorragende Grundlage, auf der das weitere Wachstum erfolgen soll.

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